Unter dem Titel „Vom Loslassen und Neubeginn“ lud der Freundeskreis zu einem besonderen Abend in den Lesegarten ein. Im Mittelpunkt standen Märchen, Texte und Lieder – gestaltet von Menschen, die das Türmchen geprägt haben.
Alle Plätze im Türmchen-Lesegarten waren besetzt, die Freude auf das Wiedersehen war groß. Marion Hellmann, langjährige Leiterin der Familienbibliothek und heute Mitglied im Märchenforum Hamburg e.V., erzählte Volksmärchen aus verschiedenen Ländern. Mit dabei waren unter anderem ein humorvolles emanzipatorisches Schöpfungsmärchen aus Indien, ein griechisches Märchen über die unerwartet segensreiche Wirkung von „Fake News“ sowie ein lothringisches Märchen, in dem eine alte Frau den Tod überlistete.
Auch Maria Poll, ebenfalls frühere Leiterin der Bibliothek, war an dem Abend beteiligt. Sie las Gedichte von Mascha Kaléko und erinnerte damit an die Berliner Lyrikerin, deren Texte von lakonischem Witz und feiner Melancholie geprägt sind. Werner Eisbrenner, langjähriger Vorsitzender des Freundeskreises, begleitete das Programm mit einem Bänkellied an der Drehorgel.
Darüber hinaus gestalteten Maria Poll, Werner Eisbrenner und die aktuelle Vereinsvorsitzende Beate Kühnhenrich eine Lesung mit verteilten Rollen. So entstand ein abwechslungsreicher Abend, der alte Bekannte wieder zusammenführte und dem Publikum eine Mischung aus Erzählkunst, Literatur und Musik bot.
Zum Abschluss kamen die Gäste bei einem kleinen Buffet miteinander ins Gespräch. Der Abend im Lesegarten zeigte einmal mehr, wie lebendig die Verbindung vieler Weggefährtinnen und Weggefährten zum Türmchen geblieben ist.





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